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Es ist nicht einfach, aktuell in der Landwirtschaft tätig zu sein. In Zeiten der Klimahysterie findet irgendein selbst ernannter Klima Aktivist jeden Tag etwas Negatives, wofür die Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz verantwortlich sein sollen.

Früher war es das Tierwohl, was für einige zu kurz kam, heute sind es die furzenden Kühe im Freilaufstall oder der Traktor, welcher auf dem Acker anstelle des Pferdegespanns eingesetzt wird. Beide Dinge scheinen vom Teufel zu sein und gehören – wie oft lauthals bei Demos gerufen – abgeschafft.

Dabei beläuft sich der Anteil am Gesamtausstoss von Treibhausgasen erzeugt durch die Landwirtschaft, bei gerade mal 13 Prozent. Minus 11 Prozent im Vergleich zu 1990 muss dabei auch einmal erwähnt werden. In den letzten Jahrzenten wurde also nicht alles schlechter, vielmehr wurde durch den technischen Fortschritt aber auch naturfreundliches Gedankengut eine Verminderung von CO2 erreicht.

Entsprechend verantwortungslos ist es, den Leuten den schwarzen Peter zuzuschieben, die täglich für die Nahrungsmittelversorgung der Schweiz aufstehen und ihr Bestes geben. Hackt die grüne Welle weiter auf der Schweizer Landwirtschaft herum, sinkt unser Eigenversorgungsgrad drastisch und im Gegenzug steigt der Import von Lebensmitteln weiter an.  

Was Import heisst, sollte von links bis rechts Allen klar sein. Zuerst importieren wir Lebensmittel, auf deren Produktion wir keinen Einfluss haben. Wir konsumieren somit also «Material» was auf jeden Fall einen tieferen Standard in Sachen Tierfreundlichkeit und Umweltschutz genoss. Danach verursachen wir einen – sicherlich aus Sicht aller Schweizer und Schweizerinnen – unnötigen CO2 Ausstoss, durch den teilweise schon fast krankhaft langen Transport der Güter. Gemäss 2018er Zahlen aus dem Bundesamt für Statistik hat sich der pro Kopf Import von Nahrungs- und Genussmittel seit 1990 um fast 50% erhöht (von 344 auf 490kg). 

Hören wir also auf, die Landwirtschaft für den Klimawandel, angeblich vergiftetes Trinkwasser, das Wald- und Bienensterben und den eigenen, parasitären Lebensstil verantwortlich zu machen. 

 

Termine

12 Jun 2021 - 12 Jun 2021
09:00 - 12:00
Taten statt Worte. Entmüllen.